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    Arbeitszeugnis prüfen: Die ultimative Checkliste

    Aktualisiert am ·6 Min. Lesezeit

    Sie haben Ihr Arbeitszeugnis erhalten – und jetzt? Einfach abheften wäre ein Fehler. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und prüfen Sie Ihr Zeugnis anhand dieser Checkliste.

    1. Formale Prüfung

    Stimmt das Ausstellungsdatum? Es sollte möglichst nah am letzten Arbeitstag liegen. Ist es auf Firmenbriefpapier gedruckt und unterschrieben? Stimmen Personalien und Funktionsbezeichnung?

    2. Vollständigkeitsprüfung

    Unternehmensbeschrieb? Aufgabenbeschreibung vollständig? Leistungsbeurteilung in allen Dimensionen (Fachwissen, Qualität, Menge, Selbstständigkeit)? Verhaltensbeurteilung mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden? Zufriedenheitsformel? Austrittsgrund? Schlussformel?

    3. Codierungs-Check

    Identifizieren Sie die Zufriedenheitsformel und ordnen Sie sie einer Note zu. Welche Verstärker werden verwendet? Taucht «stets» auf? Sind die Einzelbewertungen konsistent mit der Gesamtbewertung?

    4. Warnsignal-Check

    Suchen Sie nach bekannten Negativcodes: Wird nur Pünktlichkeit erwähnt? Wird «Geselligkeit» betont? Fehlen Vorgesetzte? Wird erwähnt, dass jemand sich «bemühte»? Gibt es «im Grossen und Ganzen»?

    5. Schlussformel-Check

    Bedauern vorhanden? Dank vorhanden? Zukunftswünsche vorhanden? «Erfolg» in den Wünschen? Ideal: «Wir bedauern seinen/ihren Weggang sehr, danken für die stets guten Leistungen und wünschen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.»

    6. Gesamteindruck

    Ist die Länge angemessen für die Anstellungsdauer? Klingt der Text flüssig oder zusammengestückelt? Ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild?

    Schneller prüfen mit ARKI

    ARKI analysiert Ihr Zeugnis in Sekunden und prüft Vollständigkeit, Codierung jeder Dimension, versteckte Negativcodes und Konsistenz. Sie erhalten eine klare Note pro Dimension. Ihr Zeugnis wird dabei im Browser anonymisiert.

    Häufig gestellte Fragen

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