Arbeitszeugnis prüfen: Die ultimative Checkliste
Sie haben Ihr Arbeitszeugnis erhalten – und jetzt? Einfach abheften wäre ein Fehler. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und prüfen Sie Ihr Zeugnis anhand dieser Checkliste.
1. Formale Prüfung
Stimmt das Ausstellungsdatum? Es sollte möglichst nah am letzten Arbeitstag liegen. Ist es auf Firmenbriefpapier gedruckt und unterschrieben? Stimmen Personalien und Funktionsbezeichnung?
2. Vollständigkeitsprüfung
Unternehmensbeschrieb? Aufgabenbeschreibung vollständig? Leistungsbeurteilung in allen Dimensionen (Fachwissen, Qualität, Menge, Selbstständigkeit)? Verhaltensbeurteilung mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden? Zufriedenheitsformel? Austrittsgrund? Schlussformel?
3. Codierungs-Check
Identifizieren Sie die Zufriedenheitsformel und ordnen Sie sie einer Note zu. Welche Verstärker werden verwendet? Taucht «stets» auf? Sind die Einzelbewertungen konsistent mit der Gesamtbewertung?
4. Warnsignal-Check
Suchen Sie nach bekannten Negativcodes: Wird nur Pünktlichkeit erwähnt? Wird «Geselligkeit» betont? Fehlen Vorgesetzte? Wird erwähnt, dass jemand sich «bemühte»? Gibt es «im Grossen und Ganzen»?
5. Schlussformel-Check
Bedauern vorhanden? Dank vorhanden? Zukunftswünsche vorhanden? «Erfolg» in den Wünschen? Ideal: «Wir bedauern seinen/ihren Weggang sehr, danken für die stets guten Leistungen und wünschen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.»
6. Gesamteindruck
Ist die Länge angemessen für die Anstellungsdauer? Klingt der Text flüssig oder zusammengestückelt? Ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild?
Schneller prüfen mit ARKI
ARKI analysiert Ihr Zeugnis in Sekunden und prüft Vollständigkeit, Codierung jeder Dimension, versteckte Negativcodes und Konsistenz. Sie erhalten eine klare Note pro Dimension. Ihr Zeugnis wird dabei im Browser anonymisiert.