Über ARKI
Warum es ARKI gibt
ARKI ist aus der Praxis entstanden - genauer gesagt aus zwei Beobachtungen, die immer wieder auftauchten.
Die erste betrifft Arbeitgebende. In vielen Schweizer KMU gibt es keine eigene HR-Abteilung und keinen etablierten Prozess für Arbeitszeugnisse. Geschrieben wird das Zeugnis dann von der Geschäftsleitung oder der direkten Führungskraft - meist unter Zeitdruck, oft auf Basis einer alten Vorlage, deren Formulierungen niemand mehr hinterfragt. Professionelle Unterstützung gibt es zwar, sie ist aber in der Regel auf grössere Unternehmen zugeschnitten und entsprechend teuer. Für ein Zeugnis pro Quartal lohnt sich das schlicht nicht.
Die zweite betrifft Arbeitnehmende. Wer ein Zeugnis erhält, kann meist nicht einschätzen, was darin tatsächlich steht. Die Schweizer Zeugnissprache folgt Konventionen, die nirgends offiziell festgehalten sind und die man nur kennt, wenn man beruflich damit zu tun hat. Der Unterschied zwischen «zur vollen Zufriedenheit» und «stets zur vollen Zufriedenheit» ist für Aussenstehende unsichtbar - im Bewerbungsprozess aber durchaus relevant.
Zwischen diesen beiden Seiten fehlte ein Werkzeug: bezahlbar, auf Schweizer Verhältnisse zugeschnitten und ohne dass man dafür ein Beratungsmandat vergeben muss. Genau das ist ARKI.
Wer dahintersteht
Hinter ARKI steht langjährige Praxiserfahrung in HR und Rekrutierung über verschiedene Branchen hinweg, kombiniert mit unternehmerischem Hintergrund. Wir sind bewusst klein und unabhängig - kein Konzern, keine Kanzlei, kein Personalvermittler mit Eigeninteresse an Ihrem nächsten Stellenwechsel.
ARKI wird in der Schweiz betrieben und entwickelt. Die inhaltliche Grundlage ist die Schweizer Zeugnispraxis nach Art. 330a OR, nicht die deutsche Rechtslage - auch wenn sich die beiden Zeugniskulturen auf den ersten Blick ähneln.
Wie wir arbeiten
Schweizer Grundlage. Alle Formulierungen, Notenzuordnungen und rechtlichen Hinweise orientieren sich am Schweizer Obligationenrecht und an der hiesigen Zeugnispraxis. Wo sich die Schweiz von Deutschland und Österreich unterscheidet, weisen wir darauf hin.
Transparent statt Blackbox. Wir sagen, worauf eine Einschätzung beruht. Sie sehen nicht nur eine Note, sondern die Formulierung, ihre übliche Einordnung und einen konkreten Verbesserungsvorschlag.
Zurückhaltend beim Versprechen. Ein Tool kann eine Einschätzung liefern und Formulierungsarbeit abnehmen. Es ersetzt keine Rechtsberatung. Bei einer strittigen Zeugniskorrektur oder einem laufenden Verfahren gehört der Fall zu einer Fachperson oder an die kantonale Schlichtungsbehörde in Arbeitssachen.
Sparsam mit Daten. Arbeitszeugnisse enthalten Personendaten. Wie wir damit umgehen, steht in der Datenschutzerklärung - kurz gefasst: so wenig wie möglich, so kurz wie möglich.
Kontakt
Fragen, Rückmeldungen oder ein Formulierungsfall, den ARKI noch nicht kennt? Schreiben Sie uns an arbeitszeugniski@gmail.com
Die vollständige Anbieterkennzeichnung finden Sie im Impressum.