Arbeitszeugnis-Code-Decoder
Fügen Sie Ihr Arbeitszeugnis oder einzelne Sätze ein. Der Decoder erkennt bekannte abgestufte Schweizer Formulierungen, zeigt das Notenäquivalent auf der Skala 1–6 (6 = beste) und erklärt die Bedeutung im Klartext. Alles läuft direkt in Ihrem Browser – der Text verlässt Ihr Gerät nicht.
Vollständige KI-Analyse
Der Decoder erkennt Standardformulierungen. Die KI-Analyse prüft zusätzlich Aufbau, Vollständigkeit, verschwiegene Punkte, Schlussformel und die gesetzlichen Mindestanforderungen nach OR 330a.
Wie funktioniert die Schweizer Zeugnissprache?
Arbeitszeugnisse müssen in der Schweiz nach Art. 330a OR wohlwollend formuliert sein und dürfen das berufliche Fortkommen nicht unnötig erschweren. Gleichzeitig gilt der Grundsatz der Wahrheit. Aus diesem Spannungsfeld ist eine abgestufte Lesart von Formulierungen entstanden. Geheimcodes sind unzulässig; ein Zeugnis muss wahr, klar und vollständig sein. Entscheidend sind drei Bausteine – die Häufigkeitsangabe («stets», «immer», «meist», ohne Angabe), der Steigerungsgrad («vollsten», «vollen», neutral) und das Bezugswort («Zufriedenheit», «Bemühen»).
Die Notenskala 1 bis 6 im Überblick
- Note 6: «stets zu unserer vollsten Zufriedenheit» – Sehr gut.
- Note 5: «stets zu unserer vollen Zufriedenheit» – Gut bis sehr gut.
- Note 4: «zu unserer vollen Zufriedenheit» – Gut.
- Note 3: «zu unserer Zufriedenheit» – Befriedigend.
- Note 2: «im Grossen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit» – Genügend.
- Note 1: «war stets bemüht» – Ungenügend.
Grenzen des Decoders
Ein Textabgleich erkennt nur, was tatsächlich dasteht. Mindestens ebenso aussagekräftig ist, was fehlt: eine fehlende Dankes- und Bedauernsformel, kein Wort zur Ehrlichkeit bei kassenführenden Funktionen oder eine auffällig kurze Aufgabenbeschreibung. Solche Auslassungen erkennt nur eine strukturelle Analyse des gesamten Dokuments.
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei einem strittigen Zeugnis lohnt sich der Beizug einer Fachperson oder der zuständigen Schlichtungsbehörde in Arbeitssachen.